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Wissenswertes über Köndringen

Köndringen liegt rund 14 Kilometer nördlich von Freiburg im Breisgau im südlichen Oberrheingebiet. Der Ort ist überwiegend evangelisch. Am 30.06.1999 zählte Köndringen 2363 Einwohner. Die Gesamtfläche von Köndringen beträgt 906 ha, das sind 22,5 % der Gesamtfläche von Teningen mit seinen Ortsteilen. Die Fläche unterteilt sich in   219,9 ha Wald, 9,2 ha Baggerseen, 472 ha Landwirtschaft davon 123,4 ha Weinbau (Stand 1999)                                 

In Köndringen werden eine Vielzahl von verschiedenen Weinsorten ausgebaut. Die erste urkundliche Erwähnung über Weinbau in Köndringen ist aus dem Jahre 1364. Im Jahr 1410 erneuert das Kloster St. Clara in Freiburg seine Gefälle an Grundstücken in Freiburg in Köndringen, unter anderem an Reben. Im 18. Jahrhundert hatte der Weinbau für die Bevölkerung eine derartige Bedeutung, daß von der Obrigkeit besondere Schutzmaßnahmen verfügt wurden. Im November 1954 wurde die Winzergenossenschaft von 33 Winzern gegründet.

Entstehung

Die erste Erwähnung der bis 31.Dezember 1974 selbständigen Gemeinde Köndringen findet sich in einer Urkunde aus dem Jahre 977. In dieser Urkunde bestätigte Kaiser Otto II, Kaiser von Deutschland von 973 bis 983, dem Kloster Murbach im Elsaß eine Reihe von Schenkungen im Elsaß und Breisgau, unter anderem auch die "villa Chunringia". Mit Sicherheit ist Köndringen aber viel älter. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Anhaltspunkten.

Als die Römer vor etwa 2000 Jahren von Gallien aus über den Rhein vorstießen, errichteten sie auf dem "Bürgle" südlich von Köndringen eine Wehranlage. Reste des Mauerwerkes wurden vor Jahrzehnten bei Ausgrabungen gefunden.

Als um das Jahr 260 nach Christus die Alemannen den Limes überrannten und sich in der Rheinebene niederließen, gehörte Köndringen ebenfalls zu den ersten Ansiedlungen.

Anhaltspunkte ergeben sich auch aus den Bindungen zu Heimbach. Noch im Jahre 1505 ist die Kirche von Heimbach eine Filiale der Kirche von Köndringen. Heimbach wird aber bereits im Jahre 759 erwähnt, daraus ergibt sich, daß die Kirche von Köndringen älter ist.

Kirche

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Seit mehr als 110 Jahren ist die im gotischen Stil erbaute Kirche mit dem 60 Meter hohen Turm das Wahrzeichen von Köndringen.

Wann die erste Kirche in Köndringen gebaut wurde, läßt sich heute nicht mehr festellen. Beim Abbruch der alten Kirche im Jahre 1860 wurde ein Stein gefunden mit der Jahreszahl 1537, aber keinen Grundstein. Möglicherweise befindet sich der Grundstein im Stumpf des alten Turmes, der in einer Höhe von 52 Fuß stehen blieb, und auf dem der neue Turm aufgebaut wurde. 1862 begann man mit dem Abbruch der alten Kirche der Aufbau der neuen Kirche dauerte 3 Jahre. 1752 wurde das Pfarrhaus gebaut. 1961 fand die Grundsteinlegung für das Gemeindehaus statt, das 1962 durch Pfarrer Berger eingeweiht wurde.

Im Jahre 1775 erhielt die Kirche eine Kirchenuhr. 1794 wurde der Kauf einer neuen Orgel genehmigt, die allerdings erst im Jahre 1818 eingebaut wurde. Sie tat ihren Dienst bis 1884

Historie der Anschaffungen und Gemeindeaktivitäten

  • 1735 Ausbau der Landstraße von Emmendingen nach Kenzingen
  • 1756 Teningen, Mundingen, Köndringen kauften gemeinsam eine Feuerspritze
  • 1758 Bau des Schulhauses in der Lutherstraße
  • 1768 wird die Pflasterung der Landstraße beantragt
  • 1777 werden Pläne für die Brücke über den Mühlbach an der Straße von Köndringen nach Teningen vorgelegt
  • 1784 Bau eines Waaghauses
  • 1808 Erweiterung der Zehntscheuer und Bau einer neuen Zehntrotte
  • 1835 wurde die Kanalisierung in die Wege geleitet
  • 1845 wurde die Rheintalstrecke in Betrieb genommen und bald darauf das Bahnhofsgebäude gebaut
  • 1892 Kauf des alten Gasthauses Kegel und Umbau zum Rathaus
  • 1905 Bau der Schule an der Hauptstraße
  • 1907 Bau eines Kindergartens
  • 1932/36 Bau der Winzerhalle
  • 1936 Einweihung der Winzerhalle
  • 1954 Gründung der Winzergenossenschaft Köndringen eG
  • 1956 wurde die Wasserversorgung gebaut
  • 1966 wurde die Ortsdurchfahrt der B3 ausgebaut und Gehwege angelegt
  • 1972 wurde die neue Schule und Turnhalle ihrer Bestimmung übergeben
  • 1973 Einweihung des neuen Kindergartens

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